Alle Beiträge

Beiträge

Alles, was Sie über die Elektroplanung wissen müssen

uplan team · 12. April 2021 · 4 Min. Lesezeit

1. Was ist ein Elektroplan?

Er ist die visuelle und zeichnerische Beschreibung der Stromkreise und elektrischen Eigenschaften unseres Gebäudes, auch bekannt als Schaltplan oder Elektrozeichnung. Er enthält Linien
und Symbole in einem Layout, das die elektrische Anlage der Immobilie darstellt, und wird in der Regel von einem Elektroplaner oder Projekteur erstellt. Mithilfe eines Elektroplans können wir die Positionierung der im Projekt verwendeten Geräte, ihre technischen Details und ihre Einbindung in das gesamte elektrische System darstellen.

Ein Elektroplan umfasst Folgendes:

  • Kabeltrassenplan – die Positionierung der Schaltschränke, Kabeltypen und deren Verlegung, die Positionierung aller elektrischen Betriebsmittel und Geräte im Gebäude
  • Verteilerplan – Geräte im Schaltschrank und deren Verdrahtung 
  • Angebot – Gerätepreise und Artikelliste, Dienstleistungsgebühr, Artikelnummer
  • Stückliste 
  • Technische Beschreibung 
  • Topologieplan – die Struktur des Verbindungsnetzwerks der Schaltungskomponenten

2. Das Ziel bei der Erstellung eines Elektroplans:

Unser Ziel sollte es immer sein, ein gut funktionierendes System zu entwerfen, das in erster Linie die spätere Nutzung berücksichtigt.

Bei der Erstellung eines Elektroplans stehen wir vor einer langen Reihe von Fragen. Es ist von entscheidender Bedeutung, alle Anforderungen und Funktionen, die wir in unser Projekt integrieren möchten, vor dem Planungsprozess festzulegen, um einen Plan zu erhalten, der optimal auf unsere Bedürfnisse abgestimmt ist.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, welche Fragen im Vorfeld geklärt werden müssen. Wir müssen sie nacheinander durchgehen und an alle elektrischen Geräte denken, die wir in unserem Gebäude haben und nutzen werden, da sie alle in unseren Plan aufgenommen werden müssen – wie Geschirrspüler, Kühlschrank, Gefrierschrank, Mikrowelle, Waschmaschine, Bügelstation – und wir müssen deren jeweiligen Leistungsbedarf einkalkulieren.

Neben der Grundausstattung müssen wir weitere Funktionen berücksichtigen, wie unsere HLK-Anlagen (Heizkörper, Klimaanlage, Fußbodenheizung) oder die Lüftung. Jedes zusätzliche technische Gerät wie Wärmepumpe, Gastherme, Solarkollektoren und alle zukünftigen Erweiterungen unseres Systems, wie elektrische Beschattung für die Fenster, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Photovoltaikanlagen, automatischer Toröffner, Sauna, Whirlpool. Wenn all dies erledigt ist, dürfen die Präferenzen für Kommunikations- und drahtlose Netzwerksysteme, das Sicherheits- oder Alarmsystem und die Hintergrundmusik nicht vergessen werden.

Wie Sie sehen, handelt es sich um ein recht komplexes System, das wir entwerfen müssen.

3. Das Ergebnis des Elektroplans – was ist enthalten?

Wenn alle diese Fragen geklärt sind, sollte der Elektroplaner in der Lage sein, einen Plan unseres Gebäudes zu erstellen, der alle erforderlichen Funktionen an der richtigen Stelle enthält. Es gibt verschiedene Normen, nach denen ein Elektroplan erstellt werden sollte. Je nach Raumtyp und -größe benötigen wir eine bestimmte Anzahl oder einen speziellen Typ von Steckdosen für die verschiedenen Geräte.

Wenn Sie den Plan erhalten, sollten Sie eine Liste und die Positionierung der Stromkreise, Beleuchtung, Steckdosen, Schalter, Alarmanlage, anderer fest installierter elektrischer Geräte, Beschattung und deren Schalter, Lautsprecher, Systemanschlüsse, Thermostate und anderer Komponenten wie USB-Ladesteckdosen vorliegen haben.

Im Falle eines Hausautomationssystems sieht die Liste wie folgt aus:

  • Sicherheit
  • Beleuchtung
  • Steuerung
  • HLK
  • Multiroom-Audio
  • und jede andere personalisierte Funktion, die wir integrieren möchten

IT-Netzwerk:

  • wifi und die Wandanschlüsse

Detaillierte technische Dokumentation:

  • Anschlussbelegung
  • Verteilerplan
  • Angebot
  • Stückliste 

4. Tipps zur Erstellung Ihres Elektroplans:

Das Wichtigste ist, zu bedenken, wie das System im Alltag genutzt wird. Jede Funktion hat ihren Platz und muss so gestaltet werden, dass sie einfach und komfortabel zu bedienen ist. Wenn Sie nachts durch Ihr Haus gehen, sollten Sie eine Nachtbeleuchtung oder einen Schalter direkt neben Ihrem Bett einplanen. Ist eine automatische Beschattung oder eine manuelle Steuerung per Taster besser für Sie? Ein häufiger Fehler ist, dass zu wenige Steckdosen eingeplant werden, beispielsweise in der Küche, was sich leicht vermeiden lässt. Denken Sie bei Bedarf auch an Steckdosen mit integrierten USB-Anschlüssen. Behalten Sie immer alle benötigten Funktionen im Blick und überlegen Sie, welche elektrischen Anforderungen sich daraus ergeben.

5. Erstellen Sie Ihren eigenen Elektroplan

Die Planung Ihrer Elektroinstallation mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, kann aber einfacher sein, als Sie denken:

Mit unserem Elektroplanungstool, uPlan, können Sie einfach Ihren Grundriss hochladen und die gewünschten Funktionen wie Beleuchtung, Beschattung, Sicherheit usw. zu Ihrem Plan hinzufügen. Als Ergebnis erhalten Sie eine präzise Kostenschätzung, sehen, welche Funktionen erforderlich sind, und können verschiedene Lösungen in Sekundenschnelle vergleichen. Nutzen Sie den uPlan Wizard, um alle benötigten Geräte automatisch in den entsprechenden Räumen platzieren zu lassen, oder führen Sie diesen Prozess manuell durch. Sobald Ihr Projekt fertig ist, können Sie die detaillierte technische Dokumentation Ihres Gebäudes herunterladen – einschließlich Verkabelung, Anschlussbelegung, Stückliste, Wifi-Abdeckung oder eines Verteilerplans.

Jetzt starten & Ihr erstes Projekt KOSTENLOS erstellen:

Jetzt Planung starten

Weiterlesen